Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Corona - Unternehmensinfo

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer im Landkreis Neustadt an der Waldnaab,


die aktuelle Situation stellt unsere Betriebe und den Handel derzeit vor große Herausforderungen. Auf dieser Seite möchten wir Sie bestmöglich über die aktuelle Entwicklung und verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung informieren. Wir fassen hier relevante Inhalte aus wirtschaftlicher Sicht zusammen und stellen laufend entsprechende Informationen sowie Links aus verschiedenen Bereichen für Sie bereit.  Bitte klicken Sie auf das jeweilige Themengebiet, um die hinterlegten Inhalte anzeigen zu lassen.

Für weitere Fragen erreichen Sie uns auch per E-Mail unter wirtschaftsfoerderung@neustadt.de

 

 

 

Die Luca-App

Luca-App

Die Kontaktnachverfolgung ist ein wichtiger Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der Freistaat Bayern setzt hierfür auf die „Luca-App“. Nun wurde auch das staatliche Gesundheitsamt Neustadt/Waldnaab – Weiden i.d.OPf. an die Software angebunden. Damit wird Gewerbetreibenden des Landkreises Neustadt an der Waldnaab und deren Kunden*innen, Gästen, Teilnehmer*innen und Besucher*innen ermöglicht, die App kostenlos zur Kontaktdatenerfassung zu verwenden.
Die Papierdokumentation wird dadurch abgebaut werden und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen erleichtert.

Die Luca-App steht sowohl im Google-Playstore als auch im IOS-Store zur Verfügung. Nach Einrichtung der App muss vor Ort ein QR-Code im Eingangsbereich ausgehängt werden, der von den Kund*innen und Gästen gescannt wird. Damit ist die Erfassung abgeschlossen. 
Ist eine Person infiziert, so gibt sie per TAN-Verfahren die Historie dem Gesundheitsamt frei. Von dort aus werden die zeitlich in Frage kommenden Check-ins von Ihnen angefordert und die zugehörigen Kontaktdaten entschlüsselt, damit etwaige betroffene Personen umgehend informiert werden können. 
Die Information von Kontaktpersonen kann prinzipiell telefonisch, per SMS oder per E-Mail erfolgen. Um die Arbeit des Gesundheitsamtes zu erleichtern appelliert Dr. Holtmeier, dass Nutzer*innen der App bei der Registrierung auch ihre E-Mail-Adresse mit angeben. Wir bitten Sie daher, hierauf auch hinzuwirken. 
Natürlich bleibt aber auch weiterhin die analoge Kontaktdokumentation möglich.
Wir hoffen, dass Sie sich für die Nutzung der App entscheiden, da diese zeitsparend ist für Sie und Ihre Kund*innen und Gäste. Der Check-in geht völlig kontaktlos, erspart eine „Zettelwirtschaft“ und die Desinfektion von Stiften. Letztendlich beschleunigt die Anwendung der Luca-App die Unterbrechung von Infektionsketten und damit die Möglichkeiten zur Eindämmung der Pandemie.

Also gute Gründe die dafür sprechen! 
Weitere Informationen zur App und die Downloadmöglichkeiten finden Sie unter: https://www.luca-app.de  

Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung.

 

Luca-App Schlüsselanhänger

Ab sofort sind für Bürger*innen und weiterhin für Betriebe und Unternehmen die kostenlosen luca-app Schlüsselanhänger erhältlich.

 

Der Schlüsselanhänger dient für die Kontaktdatenerhebung, für Bürger*innen die kein Smartphone besitzen (ersetzt den Kontaktzettel z.B. im Restaurant). Zwingend erforderlich für die Registrierung des Anhängers ist jedoch eine Handynummer für einen Aktivierungscode, der per SMS zugesendet wird.

 

Für interessierte Privatpersonen die dieses Angebot nutzen wollen ist eine Ausgabe der Luca-Anhänger kostenlos an folgenden Orten möglich:

 

Tourismuszentrum Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Stadtplatz 34

92660 Neustadt a.d. Waldnaab

 

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.: 08:00 - 12:00 Uhr  

Di. und Do.: 13:30 - 16:30 Uhr

 

Tourismusinformation Windischeschenbach

Hauptstraße 34

92670 Windischeschenbach

 

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.: 08:00 – 12:00 Uhr

Mi.: 14:00 – 16:00 Uhr

Do.: 14:00 -17:00 Uhr

 

Tourismusinformation Vohenstrauß

Marktplatz 9

92648 Vohenstrauß

 

Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.: 08:00 – 12:00 Uhr

Mo. – Mi.: 14:00 – 16:00 Uhr

Do.: 14:00 – 18:00 Uhr

 

Tourismusinformation Eschenbach i.d.OPf.

Karlsplatz 3 (Nebengebäude Rathaus, im Erdgeschoss)

92676 Eschenbach i.d.OPf.

 

Öffnungszeiten:

Mo. – Do.: 08:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr

Fr.: 08:00 – 12:00 Uhr

 

Detaillierte Informationen finden Sie unter: https://www.luca-app.de/schluesselanhaenger. Die Registrierung der Anhänger ist unter: https://app.luca-app.de/registerBadge möglich.

 

Die Anleitung zur Registrierung der luca-Schlüsselanhänger finden Sie hier.

 

Betriebe und Unternehmen die an solchen Anhängern für Ihre Kund*innen Interesse haben wenden sich bitte an die Wirtschaftsförderung per E-Mail: wirtschaftsfoerderung@neustadt.de. Hier ist eine kostenlose Bestellung von 50 Stück pro Unternehmen bzw. Betrieb möglich. Bitte beachten Sie, dass die Wirtschaftsförderung nicht als Ansprechpartner für Privatpersonen zur Verfügung steht.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

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Aktuelle Beschlussfassungen

Handels- und Dienstleistungsbetriebe und Märkte

Bei einer Inzidenz unter 100 wird der Handel allgemein geöffnet. Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen (Hygienekonzept, Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) bleiben bestehen. Die Notwendigkeit von Terminvereinbarungen entfällt.

 

Es können nun wieder Märkte wie z.B. Floh- und Kunsthandwerkermärkte stattfinden. Anstatt der fixen Obergrenze von 200 Besucher gilt nun folgendes: Nicht mehr als ein Besucher je 10 Quadratmetern für die ersten 800 Quadratmeter Fläche sowie zusätzlich ein Besucher je 20 Quadratmeter für den 800 Quadratmeter übersteigenden Teil der Marktfläche. Es handelt sich dabei um Orientierungswerte. Eine exakte Besucherzählung ist am Eingang zum Markt nicht erforderlich.

 

Rahmenhygienekonzept für Märkte

 

Gastronomie

Die Innengastronomie wird geöffnet und die Gastwirtschaften können drinnen wie draußen bis 24 h (bisher 22 h) bei einer Inzidenz unter 100 offenbleiben. Ein negativer Test ist nur bei Inzidenz zwischen 50 und 100 erforderlich. Am Tisch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung. Die Regelungen zur Maskenpflicht bleiben bestehen. Außerdem muss auch im Außenbereich bei der Bedienung ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

 

In Bayern dürfen Bars und Kneipen ihre Gäste nun auch wieder im Innenbereich bewirten. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat die Schließung von Innenräumen reiner Schankwirtschaften im Freistaat außer Kraft gesetzt. Besondere Vorgaben dabei: Die Bedienung im Innenraum muss am Tisch erfolgen und die Abgabe sowie der Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen sind nicht erlaubt. Ein zeitlich begrenztes Alkohol-Ausschankverbot oder eine frühere bayernweite Sperrstunde gibt es dagegen nicht.

 

Rahmenhygienekonzept Gastronomie

 

Hotels, Beherbergungsbetrieben, Campingplätze

Zimmer können künftig an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus max. drei Haushalten).

In Gebieten mit einer Inzidenz unter 50 muss jeder Gast künftig nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bleibt es bei Tests alle 48 Stunden.

 

Rahmenkonzept Beherbergung

 

Bei der Anreise von Hotelgästen wird nicht mehr zwischen Geschäftsreisenden und Urlaubsgästen unterschieden. Jeder Übernachtungsgast muss also einen negativen Test vorweisen können.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ihk-regensburg.de/hauptnavigation/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/wiedereroeffnung-nach-corona-konzept-fuer-die-hygiene-in-der-hotellerie-4801892

 

Rahmenkonzept Touristische Dienstleister

 

Testmöglichkeiten für Reisende, insbesondere im Zusammenhang mit der Öffnung der Beherbergungsbetriebe zum 21. Mai 2021


Bürgertestungen gem. § 4a TestV

Die Testung im Rahmen der Bürgertestung, ausschließlich mittels PoC-Antigentest, stehen allen Personen offen, die in asymptomatisch und körperlich in der Teststelle anwesend sind. Voraussetzungen an einen bestimmten gewöhnlichen Aufenthalt oder ähnliches bestehen nicht. Der Anspruch auf Bürgertestung besteht gem. § 5 Abs. 1 S. 2 TestV im Rahmen der Testkapazitäten mindestens einmal die Woche. Da in Bayern von einer ausreichenden Verfügbarkeit von PoC-Antigentests ausgegangen werden kann, gibt es keine Einschränkungen bei der Testhäufigkeit. Beherbergungsbetriebe können selbst Teststelle für Bürgertestungen gem. § 4a TestV werden, wenn die Anforderungen an den Infektionsschutz und den Arbeitsschutz eingehalten werden. Dafür müssen sich die Betriebe auf der Homepage des StMGP registrieren (Link: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/massnahmen/#bayerische-teststrategie). Unter vorstehendem Link finden die Betriebe weitere Informationen. Die Abrechnung erfolgt gem. § 7 Abs. 1 und 3 TestV über die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns.

 

Jedermann-Testungen nach dem Bayerischen Testangebot

 

Nach Vereinbarung zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und dem Freistaat Bayern können sich ausschließlich Bewohner Bayerns testen lassen. Hierzu gehören auch Personen mit einer verfestigten Beziehung zum Freistaat (u.a. Grenzpendler). Eine Testung ist nur mittels PCR-Methode vorgesehen. Damit sind Reisende grundsätzlich von diesem Angebot ausgeschlossen, mit der Ausnahme von Reisenden die gleichzeitig Bewohner Bayerns sind.

 

Selbsttests

 

Selbstverständlich können die Beherbergungsbetriebe Selbsttests auf eigene Kosten anbieten bzw. Gast auf die Beschaffung eines Selbsttests verweisen. Der Gast führt hierzu den Selbsttest vor Ort und unter Aufsicht durch (siehe hierzu § 2 Nr. 7 lit. a) Covid19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV)). Der Betreiber kann dann über das negative Testergebnis einen Testnachweis ausstellen, der als Nachweis auch für andere testgebundene Angebote genutzt werden kann und 24 Stunden gültig ist. Ein Anspruch auf Kostenerstattung für die Nutzung von Selbsttests besteht nicht.

Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen

Auch Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen, die keinen Feier-, Unterhaltungs- oder Kulturcharakter haben und bei denen den Teilnehmern feste Sitzplätze zugewiesen werden, sind wieder zulässig – unabhängig von der Veranstaltungsstätte. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen erfolgt aus beruflichen, wissenschaftlichen oder dienstlichen Gründen, etwa zur Fortbildung, zur Vermittlung von Fachinformationen oder zur Vorstellung von Produkten und Dienstleistungen.

Rahmenhygienekonzept Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen

Kulturelle Veranstaltungen

Für kulturelle Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter mit mehr als 1.500 Besuchern gelten folgende Anforderungen:

Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 nicht überschritten ist, können kulturelle Veranstaltungen dann mit maximal 35 Prozent ihrer Gesamtkapazität, höchstens aber 20.000 Zuschauer, ausgelastet werden. Personalisierte Tickets zur Kontaktnachverfolgung, ein negativer Corona-Test (Geimpfte und Genesene ausgenommen) sowie die Einhaltung der Hygieneregeln sind Voraussetzung.

 

Rahmenhygienekonzepte Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern

Rahmenhygienekonzept Kinos

 

Rahmenhygienekonzept Kulturelle Veranstaltungen

 

Proben von Laienensembles im Musik- und Theaterbereich sind künftig indoor und outdoor ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei Mindestabstand nach Hygienerahmenkonzept). Außerschulischer Musikunterricht wird ohne Personenobergrenze (mit Abstand) zulässig.

 

Hygienekonzept für für Proben in den Bereichen
Laienmusik und Amateurtheater

 

Fitnessstudios - Sport - Freibäder - Freizeiteinrichtungen

Solarien, Saunen, Bäder, Thermen, Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare Freizeiteinrichtungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerke, Stadt- und Gästeführungen, Spielbanken/Spielhallen und Wettannahmestellen können mit Infektionsschutzkonzept wieder öffnen. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test erforderlich. Prostitutionsstätten, Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.

 

Für alle wird Sport (kontaktfreier ebenso wie Kontaktsport) indoor wie outdoor in allen Gebieten mit einer Inzidenz unter 100 ohne feste Gruppenobergrenzen möglich, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 allerdings nur für Teilnehmer, die einen aktuellen negativen Test vorweisen können.

 

Änderungen bei großen Sportveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter. Wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 nicht überschritten ist, können Sportstätten dann mit maximal 35 Prozent ihrer Gesamtkapazität, höchstens aber 20.000 Zuschauer, ausgelastet werden. Personalisierte Tickets zur Kontaktnachverfolgung, ein negativer Corona-Test (Geimpfte und Genesene ausgenommen) sowie die Einhaltung der Hygieneregeln sind Voraussetzung.

Auf Sportanlagen wird die Zahl der Teilnehmer im Rahmenkonzept nach der Größe der Sportanlage sachgerecht begrenzt.

 

Rahmenhygienekonzept Sport

 

Geplante öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass

Geplante öffentliche und private Veranstaltungen aus besonderem Anlass (Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc.) werden wieder möglich: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50 Personen, drinnen bis 25 Personen – bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100 Personen, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese nach Vorgabe des Bundesrechts).

 Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedürfen nicht Geimpfte oder Genesene eines negativen Tests.

Arbeitsschutzverordnung gültig ab 01.07.2021

Neufassung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung
Bezugsrundschreiben Nr. 393/2021 vom 23.4.2021
Zusammenfassung

 
Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 23.6.2021 die Neufassung der SARSCoV-2-Arbeitsschutzverordnung (CoronaArbSchV) beschlossen, mit der die Verordnung an das veränderte Infektionsgeschehen angepasst wird. Grundlegende Vorgaben
wie die Kontaktreduzierung, die Testangebotspflicht sowie die Verpflichtung zur Erstellung und Aktualisierung betrieblicher Hygienekonzepte bleiben allerdings ebenso bestehen wie der Verweis auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und die Handlungshilfen der Unfallversicherungsträger. Eine Homeoffice-Angebotspflicht der Arbeitgeber
wurde nicht in den ab dem 1.7.2021 geltenden Verordnungstext aufgenommen.

 
Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 23.6.2021 die Neufassung der SARS-CoV-2-
Arbeitsschutzverordnung (CoronaArbSchV) beschlossen. Die Verordnung soll zum 1.7.2021
in Kraft treten. Mit ihrer Verkündung im Bundesanzeiger ist in Kürze zu rechnen. Der Entwurf
der Verordnung ist als Anlage beigefügt.

 
Durch die Neufassung wird die CoronaArbSchV dem veränderten Infektionsgeschehen angepasst. Sie sieht im Einzelnen vor:

 
▪ Arbeitgeber bleiben verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für
alle in Präsenz Arbeitenden die Möglichkeit für Schnell- oder Selbsttests anzubieten (§
4 Abs. 1 CoronaArbSchV). Davon können vollständig geimpfte bzw. von einer COVID19 Erkrankung genesene Beschäftigte ausgenommen werden (§ 4 Abs. 2 CoronaArbSchV), weil deren Schutz anderweitig gewährleistet ist.
▪ Betriebliche Hygienepläne sind wie bisher zu erstellen, umzusetzen sowie in geeigneter Weise zugänglich zu machen (§ 2 CoronaArbSchV). Zur Umsetzung sind weiterhin
die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger heranzuziehen.
▪ Betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere
Personen müssen auf das notwendige Minimum reduziert bleiben (§ 3 CoronaArbSchV). Die verbindliche Vorgabe einer Mindestfläche von 10 m² pro Person in mehrfach belegten Räumen (§ 2 Abs. 4 CoronaArbschV a.F.) entfällt dagegen.
▪ Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen,
wo andere Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz gewähren (§ 2 Abs. 2
CoronaArbSchV).

 
Regelungen zum Homeoffice, die ursprünglich in der CoronaArbschV enthalten waren, mit
dem Vierten Bevölkerungsschutzgesetz aber in das IfSG überführt worden sind (§ 28b Abs. 7
IfSG; vgl. Bezugsrundschreiben Nr. 393/2021), wurden nicht wieder in die CoronaArbSchV
aufgenommen. Mit dem Außerkrafttreten von § 28b IfSG am 30.6.2021 entfällt damit die
Homeoffice-Angebotspflicht der Arbeitgeber.

Zur neuen Arbeitsschutzverordnung gelagen Sie hier.

Hinweise zu Testangeboten in Betrieben

Arbeitgebertestungen gem. § 5 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV)


Die Pflicht gem. § 5 Abs. 1 Corona-ArbSchV des Arbeitgebers, den nicht ausschließlich in Home-Office Beschäftigten zweimal Wöchentlich ein Testangebot zu machen, kann keinesfalls durch einen Hinweis auf Testmöglichkeiten in den Lokalen Testzentren oder sonstigen Teststellen erfüllt werden. Die Testangebotspflicht der Arbeitgeber und eine anschließende Testung der Beschäftigten gelten als Maßnahmen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes gelten. Damit hat die Kosten für derartigen Maßnahmen grundsätzlich der Arbeitgeber zu tragen.

 

Schulen und Hochschulen

Ab dem 7. Juni findet in Gebieten mit Inzidenz unter 50 wieder einschränkungsloser Präsenzunterricht für alle Schulen statt.

 

Ab dem 21. Juni gilt das auch für alle Gebiete mit Inzidenz unter 100. Bei entsprechend niedrigen Inzidenzen kehrt damit dann fast ganz Bayern zum normalen Schulbetrieb zurück. Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig in Präsenz möglich. Im Sportunterricht kann auf die Maskenpflicht verzichtet werden. An den Schulen sind weiterhin inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests erforderlich. Das Testergebnis wird den Schülern aber auf Antrag bescheinigt und kann so auch außerschulisch genutzt werden („Selbsttest-Ausweis“).

 

Die Hochschulen können wieder Präsenzveranstaltungen anbieten (Vorlesungen, Seminare). Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei 1,5 m Abstand). Zugelassen werden Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Wie in der Schule besteht auf dem Hochschulgelände Maskenpflicht.

 

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Aktuelle gesetzliche Regelungen

Schnellstest - Einkaufen

Seit Anfang März 2021 ist es möglich, sich einmal pro Woche kostenfrei auf SARS-CoV-2 mittels Schnelltest testen zu lassen (sog. Bürgertestung). Diese kann bei einem Testzentrum, bei Ärzten oder in Apotheken durchgeführt werden. Die Kosten werden vom Bund übernommen.

Da nicht alle Apotheken diese Schnelltests anbieten, haben wir eine Karte erstellt, mit Apotheken und Arztpraxen, welche kostenlose Schnelltests durchführen.

 

https://www.neustadt.de/landkreis-aktuelles/coronavirus/covid-19-testmoeglichkeiten/

 

Bitte melden Sie sich unbedingt vorher telefonisch an!

 

Daneben bietet auch der Deutsche Apothekerverband e.V. (DAV) auf seiner Website eine Suchfunktion an, mittels der Sie Apotheken in Ihrer Nähe finden können, welche Schnelltests anbieten. Hier gelangen Sie zur Apothekensuche.

 

https://www.mein-apothekenmanager.de/covid-19-schnelltest-suche

 

Die durchgeführten Schnelltests im Unternehmen können im Moment nicht für Besuche von Einzelhändlern anerkannt werden.

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Finanzielle Hilfen

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe (ÜH) III wird bis Ende September 2021 verlängert und als ÜH III Plus erweitert. Seit Freitag den 23. Juli kann die Überbrückungshilfe III Plus nun beantragt werden.

 

Dazu gehört unter anderem eine Restart-Prämie: Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten zur bestehenden Personalkostenpauschale wahlweise eine Personalkostenhilfe als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Dieser beträgt bis zu 60 Prozent bezogen auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021. Im August werden noch bis zu 40 Prozent bezuschusst, im September bis zu 20 Prozent, danach endet die Maßnahme. Zudem werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen ersetzt. 

 

Die maximale monatliche Förderung in der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus beträgt 10 Mio. Euro.

 
Die Obergrenze für Förderungen aus beiden Programmen beträgt maximal 52 Mio. Euro und zwar 12 Mio. Euro aus dem geltenden EU-Beihilferahmen bestehend aus Kleinbeihilfe, De-Minimis sowie Fixkostenhilfe plus 40 Mio. Euro aus dem neuen Beihilferahmen der Bundesregelung Schadensausgleich. Die neue EU-Regelung zum Schadensausgleich gilt für Unternehmen, die von staatlichen Schließungsmaßnahmen direkt oder indirekt betroffen sind. Diese können künftig Schäden von bis zu 40 Mio. Euro geltend machen.

 

Die Fristen für Erst- und Änderungsanträge bei der Überbrückungshilfe III und die Frist für Anträge in der Neustarthilfe sind bis zum 31. Oktober verlängert worden.

 

Alle Informationen erhalten Sie unter nachstehenden Links:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/FAQ/Corona-Ticker/corona-ticker.html

https://www.ihk-regensburg.de/hauptnavigation/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/ueberbrueckungshilfe-corona-4823006

 

Informationen zu den Überbrückungshilfen I-III des Bundes sowie weiteren Bundeshilfen finden Sie hier:

 

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

 

Richtlinie für die Gewährung von Überbrückungshilfe des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen – Phase 3

 

Auf den Seiten des  Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie  finden Sie weitere Informationen zu wirtschaftlichen Hilfen:

 

https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

 

Aktuelle Informationen der Kammern finden Sie für die IHK Regensburg-Kelheim:

 

https://www.ihk-regensburg.de/hauptnavigation/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen?shortUrl=%2Fcorona

 

für die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz:

 

http://www.hwkno.de/corona 

Neustarthilfe Plus

Die Neustarthilfe wird bis zum 30. September 2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt!!

Änderungen im Verlgeich zur Neustarthilfe:

  • Förderzeitraum 1. Juli bis 30. September 2021 (drei- statt sechsmonatiger Referenzumsatz)
  • Erhöhung des Vorschusses (Betriebskostenpauschale) auf 1.500 Euro pro Monat (vorher 1.250 Euro) bzw. bis zu 4.500 Euro für Juli bis September 2021 (bis zu 6.000 Euro pro Monat im Vergleich zu 5.000 Euro pro Monat bzw. maximal 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften)

Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Weitere Informationen erhalten Sie unter nachstehendem Link:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Neustarthilfen/Neustarthilfe-Plus/neustarthilfe-plus.html

 

Finanzielle Hilfen des Freistaats Bayern und des Bundes

Update vom 19.05.2021

 

Die Bayerische Staatsregierung beschließt einmalig im Jahr 2021 in Umsetzung des Ministerratsbeschlusses vom 4. Mai 2021 das befristete Programm „Tourismus in Bayern – fit für die Zukunft“ in Höhe von bis zu 30 Mio. Euro. Insbesondere ist an folgende Maßnahmen gedacht: Durch die Einführung eines Nachhaltigkeits-Zertifikats wird naturverträglicher, sozialer und wirtschaftlicher Qualitätstourismus in ganz Bayern gefördert, der auf regionale Produkte und Produktionskreisläufe setzt. Ein Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitscoaching soll die Digitalisierung und Modernisierung insbesondere der Kleinen der Branche unterstützen. Die Unternehmen werden bei den nötigen Investitionen für Maßnahmen unter 30.000 Euro mit Fördermitteln unterstützt. Die Erhebung von touristischen Echtzeitdaten soll gefördert werden. So können Besucherströme gelenkt, unnötiger Verkehr vermieden und gestützt durch künstliche Intelligenz die Auslastung prognostiziert werden. Die Förderung Digitaler Barrierefreiheit im Tourismus unterstützt barrierefreie Online-Angebote und soll das „Reisen für Alle“ stärken. Um nachhaltige Mobilität weiter zu verbessern, wird die Errichtung von E-Ladesäulen in touristischen Betrieben gefördert.

 

Der Ministerrat beauftragt den Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, die bayerischen Hilfsprogramme Soloselbstständigenprogramm, Spielstätten- und Veranstalterprogramm sowie Hilfsprogramm für Laienmusikvereine im Rahmen der vorhandenen Ausgabemittel bis zum 31. Dezember 2021 fortzuführen und das Spielstätten- und Veranstaltungsprogramm rückwirkend zum 1. Januar 2021 für Amateurtheater und gemeinnützige Kulturveranstalter zu öffnen. Der Ministerrat beschließt darüber hinaus zur Verlängerung des Spielstätten- und Veranstaltungsprogramms bis zu 10 Mio. Euro aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie zur Verfügung zu stellen.

 

Der Ministerrat beauftragt die Staatsministerin für Digitales, eine weitere Verlängerung des bayerischen Kinounterstützungsprogramms bis zum 31. Dezember 2021 für den Fall zu veranlassen, dass der Sonderfonds des Bundes den Bereich der Kinos nicht berücksichtigt oder dieser nicht rechtzeitig bis zum 1. Juli 2021 (Auslaufen der Kino-Anlaufhilfen II) starten kann. Für die Verlängerung sollen die bisher für das Kinounterstützungsprogramm zur Verfügung gestellten Mittel verwendet werden.

Aktualisierung 21.04.2020

Nach der Bayerischen Staatsregierung hat auch die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler aufgelegt.

Sofern Sie für das ThR oder den RSB ein Gewerbe angemeldet haben oder als Freiberufler tätig sind, können Sie über das Internet Unterstützung beantragen.

Die Verzahnung der beiden Programme ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen.

Wenn Sie von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elektronischen Antrag.

Den Zugang für den elektronischen Antrag finden Sie unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Antragsberechtigte:

Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.

Es können auch für nichtlandwirtschaftliche Unternehmenszweige wie Urlaub auf dem Bauernhof oder Angebote zur Gemeinschaftsverpflegung (Direktvermarkter oder Caterer) Anträge gestellt werden.

Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

- bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro,
- bis zu 10 Erwerbstätige 15.000 Euro,
- bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro,
- bis zu 250 Erwerbstätige 50.000 Euro.
Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses.

Eine existenzbedrohende Lage liegt dann vor, wenn die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die laufenden Betriebskosten zu decken.

AB 20. APRIL können auch LANDWIRTSCHAFTSBETRIEBE MIT PRIMÄRPRODUKTION und WIRTSCHAFTLICH TÄTIGE GGMBHS (z. B. Bildungseinrichtungen, Vereinscafés, Jugendzentren, Pflegeeinrichtungen, Frauenhäuser) mit mehr als 10 Beschäftigten Soforthilfe erhalten.

Eine Voraussetzung ist unter anderem das man beim Finanzamt angemeldet ist.

FÜR GEMEINNÜTZIGE EINRICHTUNGEN ODER GRUPPEN gibt es aktuell folgende Regelung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums: 

Körperschaften des Non-Profit-Sektors (z. B. VEREINE, STIFTUNGEN, GEMEINNÜTZIGE GMBHS) BIS EINSCHLIESSLICH 10 BESCHÄFTIGTE, die sich im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe (vgl. §§ 14, 64 Abgabenordnung (AO)) bzw. Zweckbetriebe (vgl. §§ 65 ff. AO) unternehmerisch betätigen und aufgrund der Corona-Krise Liquiditätsprobleme haben, sind von der Soforthilfe erfasst: Zum Beispiel Schullandheime, Bildungseinrichtungen, Tierheime, Vereine mit Gastronomiebereichen (Cafés, Vereinsgaststätten), Weltläden, Theatervereine, Jugendzentren, Reha-Sportvereine, Pflegeeinrichtungen oder Frauenhäuser.

Ab dem 20. April 2020 können auch Körperschaften des Non-Profit-Sektors mit mehr als 10 Beschäftigten einen Antrag auf Soforthilfe (im Rahmen des bayerischen Programms) stellen.

Nachfolgend finden Sie Informationen zu aktuellen Richtlinien und FAQs im PDF-FORMAT.

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Quarantäne

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Quarantäne

Wenn Sie aufgrund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt werden und dadurch einen Verdienstausfall erleiden weil Sie einem Tätigkeitsverbot unterliegen, können Sie nach § 56 des Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Entschädigung erhalten.

Selbstständige und Freiberufler wenden sich in diesem Falle direkt an ihr zuständiges Gesundheitsamt. Berechnungsgrundlage der Entschädigung ist der Steuerbescheid. Wenn Sie als Selbstständige/r nicht gesetzlich kranken-, renten- und pflegeversichert sind, haben Sie außerdem Anspruch auf Erstattung Ihrer Aufwendungen für soziale Sicherung in angemessenem Umfang. Unterlagen und Informationen finden Sie hier

Zahlungsaufschub bei Grundversorgung für Kleinstunternehmen

Für Kleinstunternehmen, d.h. kleine Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu zwei Millionen Euro gilt, dass sie nicht von der Grundversorgung mit  Strom, Gas, Telekommunikation, zum Teil auch Wasserver- und -entsorgung, sowie  Pflichtversicherungen abgeschnitten werden, wenn sie ihren Zahlungspflichten coronabedingt nicht nachkommen können. Sie können ihre Zahlung bis zum 30. Juni 2020 aufschieben. Dies  gilt in Bezug auf andauernde Vertragsverhältnisse, die zur Eindeckung mit Leistungen dienen, die für die wirtschaftlichen Grundlagen des Erwerbsbetriebs wesentlich sind und nur für Verträge, die vor dem 8. März 2020 geschlossen wurden.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Miete/Corona_Miete_node.html

 

Insolvenzaufschub

Ein Insolvenzaufschub wird Unternehmen gewährt, deren Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ausschließlich auf den Folgen der COVID-19-Pandemie beruht.  Die dreiwöchige Insolvenzantragspflicht wird vorübergehend bis zum 30. September 2020 ausgesetzt.  Die Möglichkeit von Gläubigern, durch Insolvenzanträge Insolvenzverfahren zu erzwingen, wird  für drei Monate eingeschränkt. Dadurch soll den Unternehmen Zeit für Sanierungsbemühungen und Verhandlungen mit den Gläubigern verschafft werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

 

https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Insolvenzantrag/Corona_Insolvenzantrag_node.html;jsessionid=1C98F0B4A1CD3EEB04E619BCDFE96EDB.2_cid289 

 

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Für Sorgeberechtigte, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch. § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz gewährt erwerbstätigen Sorgeberechtigten, einen Entschädigungsanspruch wenn sie ihre Kinder infolge der behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots von Kinderbetreuungseinrichtungen, wie Kita oder Schule, selbst betreuen müssen und deshalb einen Verdienstausfall erleiden. Die Auszahlung der Entschädigung erfolgt über den Arbeitgeber. Dieser kann hierfür einen Erstattungsanspruch stellen. Zuständige Behörde für den Landkreis Neustadt an der Waldnaab ist die Regierung der Oberpfalz.

Weitere Informationen und Ansprechpartner dazu finden Sie unter:

 

https://regierung.oberpfalz.bayern.de/aufgaben/60671/60707/leistung/leistung_53462/index.html

 

KfW Unternehmensfinanzierung

LINK zu aktuellen KfW-Infos:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Merkblätter / Infos im PDF-Format:

Die EU-Kommission hat grünes Licht für das Schnellkreditpaket gegeben und damit den Weg frei gemacht für umfassende Finanzierungshilfen vor allem für den Mittelstand. Unternehmen können die Kredite mit 100‑prozentiger Haftungsfreistellung durch die staatliche Förderbank KfW nun bei ihrer Hausbank beantragen. Antragsberechtigt sind Firmen mit mehr als zehn Mitarbeitern. Informationen dazu sowie eine Online-Checkliste für die Antragstellung bei Ihrer Bank oder Sparkasse finden Sie unter www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Erweitern-Festigen/F%C3%B6rderprodukte/KfW-Schnellkredit-(078)

Hilfen der LfA Förderbank

Die LfA Förderbank Bayern begleitet Unternehmen mit einem breiten Förderinstrumentarium durch wirtschaftliche Schwierigkeiten im Zuge der Corona-Pandemie.

Alle Informationen finden Sie hier

Hotline KfW: 0800 539 9001

Firmen im Freistaat mit weniger als zehn Mitarbeitern können voraussichtlich ab Ende April Corona-Schnellkredite mit voller Haftung durch die bayerische LfA-Förderbank beantragen. Wir informieren Sie, sobald uns weitere Informationen und Termine zur Antragstellung vorliegen.

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Testzentren

Testmöglichkeiten

Testzentrum Weiden –Teststation Fa. Ecolog:

 

In diesem Testzentrum können sich alle Personen nach der bayerischen Teststrategie testen lassen.

 

Adresse:

Conrad-Röntgen-Straße 19 – 92637 Weiden

(Autobahn A93, Ausfahrt Weiden-Nord)

 

Öffnungszeiten:

Montag 08:00 - 18:00 Uhr

Dienstag - Freitag 08:00 - 16:00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen geschlossen.

 

Es werden nur PCR-Tests durchgeführt.

 

Eine Terminvereinbarung unter www.ecocare.center/neustadt-weiden ist zwingend notwendig.

 

Eine Prüfung der Ausweisdokumente und der Arbeitgeberbescheinigung erfolgt vor Ort.

 

Hier finden sie ein Muster der  Arbeitgeberbescheinigung:

 

https://www.ihk-regensburg.de/blueprint/servlet/resource/blob/4899528/178455ce5da98da270741c69bf449da1/arbeitgeberbescheinigung-fuer-berufspendler-data.pdf

 

Weitere Testmöglichkeiten auf tschechischer Seite fiden Sie unter dem nachstehendem Link:

https://testovani.uzis.cz/

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Steuerliche Hilfen

Einkommens-, Körperschafts-,Umsatz- Gewerbesteuer

Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer können auf Antrag gestundet, laufende Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, dass Säumniszuschläge erlassen und Vollstreckungsmaßnahmen ausgesetzt werden.

Wenn Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt.

Herabsetzung Gewerbesteuermessbetrag

Die obersten Finanzbehörden der Länder haben im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus bei der Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen in einem Erlass vom 19.3.2020 festgehalten, dass nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffene Steuerpflichtige bis zum 31.12.2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen stellen können. Sie erklären weiter, dass diese Anträge nicht deshalb abzulehnen seien, weil die Steuerpflichtigen die entstandenen Schäden wertmäßig nicht im Einzelnen nachweisen können.
Nimmt das Finanzamt eine Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen vor, ist die betreffende Gemeinde hieran bei der Festsetzung ihrer Gewerbesteuer-Vorauszahlungen gebunden (§ 19 Abs. 3 Satz 4 GewStG).


Für etwaige Stundungs- und Erlassanträge gilt auch im Hinblick auf einen möglichen Zusammenhang mit Auswirkungen des Coronavirus, dass diese an die Gemeinden und nur dann an das zuständige Finanzamt zu richten sind, wenn die Festsetzung und Erhebung der Gewerbesteuer nicht den Gemeinden übertragen worden ist (§ 1 GewStG und R 1.6 Abs. 1 GewStR).

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Normalerweise haben Unternehmen bei Zahlungsunfähigkeit bis zu drei Wochen Zeit, um eine Insolvenz zu beantragen. Diese Insolvenzantragspflicht wird bis zum 30. September 2020 ausgesetzt – Voraussetzung für die Aussetzung ist, dass der Insolvenzgrund auf die Pandemie zurückzuführen ist. Außerdem muss es Sanierungschancen geben.

 

Für den Monat Januar 2021 wird die Insolvenzantragspflicht für Geschäftsleiter von Unternehmen ausgesetzt, die einen Anspruch auf die Gewährung finanzieller Hilfeleistungen im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie (sog. November- und Dezemberhilfen) haben. Voraussetzung ist, dass ein entsprechender Antrag auf Hilfsleistungen im Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Dezember 2020 gestellt wurde. War eine Antragstellung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen innerhalb des Zeitraums nicht möglich, wird die Insolvenzantragspflicht ebenfalls ausgesetzt.

Stundung Sozialversicherungsbeiträge

Alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen können sich die Sozialversicherungsbeiträge befristet stunden lassen. Die betroffenen Unternehmen müssen formlos unter Bezug auf Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV direkt an die jeweils zuständigen Träger wenden, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt, um sich diese stunden zu lassen.

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Grenzübertritt Tschechien

Einreise aus Tschechien

Seit Montag ist die Einreise nach Tschechien aus Deutschland wieder unter den gleichen Bedingungen wie vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie möglich. Denn Tschechien hat Deutschland nun in die sogenannte „grünen Kategorie“ eingestuft. Damit fallen für Deutsche bei der Einreise und für Tschechen bei der Rückreise nach Tschechien jegliche Einreiseregeln weg.

Tschechien wurde mit Wirkung ab Sonntag 02. Mai 2021 um 0:00 Uhr als Risikogebiet eingestuft.

Für Berufspendler bzw. Grenzgänger entfällt ab 12.05.2021 bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte und sobald die Personen mindestens einmal wöchentlich an den Wohnort zurückkehren die Vorlage eines negativen Corona-Tests.

 

Weiterhin benötigt wird:

-      digitale Einreiseanmeldung einmal pro Woche unter www.einreiseanmeldung.de 

         (halten Sie sich nicht länger als 24 Stunden in Deutschland auf, entfällt die digitale Einreiseanmeldung)     

-      Arbeitgeberbescheinigung, welche die zwingende Notwendigkeit der Anwesenheit am Arbeitsplatz bescheinigt

 

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Kurzarbeit

Kurzarbeitergeld - Infos der Agentur für Arbeit

Hier finden Sie die Informationen der Agentur für Arbeit zum Kurzarbeitergeld.

Darüber hinaus steht der Arbeitgeber-Service unter der 0 800 4 555 20 für Fragen der Arbeitgeber zur Verfügung.

Außerdem finden Sie speziell für Bayern entwickelte Hilfsmittel unter dem nachstehenden Link:

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-by/Kurzarbeitergeld-Covid-19

Hier erfahren Sie mehr über:

-Info-Präsentation zum Thema Kurzarbeitergeld im Zusammenhang mit Covid-19
-Flyer Kurzarbeitergeld
-Übersicht zu möglichen Soforthilfen des Bundes und des Landes Bayern zur Abfederung der finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie
-Infoblatt zum Thema „Arbeitnehmerüberlassung – Eine Möglichkeit in der Corona-Pandemie“. Durch Arbeitnehmerüberlassung kann Kurzarbeit teilweise oder vollständig    abgewendet werden
-Erklärvideos der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) zu dem Antragsverfahren für das Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld für Auszubildende

Gem. Auskunft der IHK Regensburg ist die Anmeldung von Kurzarbeitergeld für Auszubildende  grundsätzlich nicht möglich. Der Ausbildungsbetrieb ist dazu verpflichtet, alle Mittel auszuschöpfen, um die Ausbildung weiter zu gewährleisten. Was zum Beispiel möglich ist: Umstellung des Ausbildungsplans, indem  andere, derzeit machbare Lerninhalte vorgezogen werden, versetzen des / der Auszubildenden in eine Abteilung, in der er / sie momentan gebraucht werden, versetzen  in die Lehrwerkstatt  oder Durchführung besonderer Ausbildungsveranstaltungen, z. B. als Webinare.

Erst wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kann Kurzarbeit auch für Auszubildende in Frage kommen.
Weitere Infos unter www.ihk-regensburg.de/corona/faqs

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Informationen der Kammern

IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim

Die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim hat Anfragen von Gewerbetreibenden zur Coronakrise thematisch gebündelt und mehrere zentrale Expertenhotlines eingerichtet. Vor allem Fragen zu finanziellen Hilfen, zum Kurzarbeitergeld oder zu den seit heute wegen Ausrufung des Krisenfalls in Bayern geltenden Betriebsschließungen und Einschränkungen im Einzelhandel und der Hotellerie gingen bislang Fragen ein. Ab 18. März gibt es auch die Möglichkeit, beim Freistaat Soforthilfe zu beantragen. Weitere Informationen, etwa zur Situation an der Grenze nach Tschechien, zu arbeitsrechtlichen Fragen oder zur Aus- und Weiterbildung finden Sie tagesaktuell unter www.ihk-regensburg.de/corona

TELEFON-HOTLINES:
Finanzierung, Hilfsgelder, Überbrückungskredit, Selbstständige: 0941/5694-111
Internationales Geschäft, Export, Logistik, Verkehr und Tschechien: 0941/5694-112
Arbeitsrecht und weitere rechtliche Fragen: 0941/5694-113
Dienstleistungen, Handel, Gastgewerbe und Steuern: 0941/5694-114
Kurzarbeit: 0941/5694-115
Ausbildung: 0941/5694-116
Weiterbildung: 0941/5694-117

Ausgangsbeschränkung im Freistaat - Bestätigung für Arbeitnehmer:
https://www.ihk-regensburg.de/hauptnavigation/coronavirus-informationen-fuer-unternehmen/ausgangsbeschraenkungen-bestaetigung-des-arbeitgebers-4985838

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Informationen der Ministerien

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Informationen für Tourismusbranche

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Exportwirtschaft

Allgemeine Infos zur Exportwirtschaft

Exportkreditgarantien:
https://www.agaportal.de/news/beitraege/coronavirus-auswirkungen

Für weitergehende Fragen wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen des Bundes von der Euler Hermes AG in Hamburg: Hermesdeckungen Corona-Taskforce: 040 / 88 34 - 95 09, Service: 040 / 88 34 - 90 00, E-Mail: info@exportkreditgarantien.de

Ausfuhrgenehmigungen:
Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen bei der Ausfuhr von Schutzausrüstung / BAFA-Hotline: 06196 908-1444,
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de

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